I. Idee
Der Amtspark im Herzen Großburgwedels soll durch eine gärtnerische Maßnahme an Attraktivität und Erholungswert gewinnen. Gleichzeitig soll diese Maßnahme dazu dienen, Kulturgut aus der Region zu bewahren und einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Die Umsetzung der Maßnahme findet in Abstimmung mit der Gemeinde Burgwedel durch das Engagement von Privatpersonen in Verbindung mit den Partnern von
DAS Rosennetzwerk und weiteren Kooperationspartnern statt.
Dies bietet einige herausragende Vorteile:
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Bereits vorhandenes Know-how erleichtert Umsetzung und Planung
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Die Zusammenarbeit der Koop erleichtert Suche und Beschaffung der Pflanzen und gewährleistet dabei die Maßnahme publik zu machen.
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Alle zur Umsetzung der Maßnahme notwendigen Materialien, Pflanzen, Zeitaufwand etc. werden durch freiwilliges Engagement geleistet. Der Gemeinde entstehen daher keine Kosten im Rahmen des "Rosenweges".
Angepflanzt werden sollen Rosen aus der Region und so genannte Alte Rosen, deren Existenz genauso wie bei den regionalen Rosen durch das Übergewicht von Neuzüchtungen bedroht ist.
Das Anpflanzen dieser Rosen ist daher eine Umweltschutzmaßnahme, mit der der weiteren Auslöschung alter Kulturpflanzen entgegengewirkt wird. Gleichzeitig entspricht die Idee der nicht nur in Fachkreisen neu erwachten Liebe und dem zunehmenden Interesse an alten Rosenarten.
II. Hintergrund regionale und Alte Rosen
Die aus der Mode bekannte Regel, dass alles einmal wiederkommt, lässt sich auch auf Rosen anwenden.
Nun lässt sich aber leider eine Züchtung nicht einfach wiederholen. Mit dem Aufkommen der Teehybriden um 1860 gerieten viele der alten Rosen in Vergessenheit, denn diese neue Rosenklasse brachte kräftigere Farben hervor und war auch überwiegend dauerblühend.
Es zeugt von der Widerstandskraft dieser Pflanzen, dass trotz allem ein Teil der Alten Rosen überlebt hat, wenn auch meist vergessen und ungepflegt auf alten Friedhöfen, in Bauerngärten, in Rosarien etc. Überwiegend handelt es sich dabei um Sorten, die nicht alltäglich sind, meist einmalblühende oder remontierende Rosen.
III. Umweltschutz und Kulturpflege durch regionale Rosen
Im Rahmen des Rosenweges sollen Rosen angepflanzt werden, die einen Bezug zu der Region haben, so z. B. "Gruß an Hannover" und "Andenken an Johannes Gehlhaar". Beide sind noch im Rosarium Sangershausen vorhanden, aber nicht mehr im Handel erhältlich.
Darüber hinaus werden weitere Rosen mit Bezug auf Persönlichkeiten und Örtlichkeiten der weiteren Umgebung gesucht. Der Rosenweg trägt also dazu bei, regionales Kulturgut wieder zu entdecken, zu beleben und der Allgemeinheit zugänglich zu machen.
Außerdem trägt er durch die Artenerhaltung aktiv zum Umweltschutz bei und die Zielsetzung des Rosenweges entspricht dem zurzeit laufenden Biodiversitätsprogramm der EU.