Wie uns schon das Suffix zeigt, ist Clematis alpina hautsächlich in den europäischen Alpen, aber auch in den Karpaten, heimisch und man kann sie als die härteste aller Clematis bezeichnen.
Der überreiche, zeitig im Frühjahr (April/Mai) erscheinende Blütenflor und die lange haltbaren fedrigen Samenstände, die langsam von Grün zu Gold und dann zu Silber changieren, überzeugen
machen diese Art die ganze Vegetationsperiode über attraktiv.
Die hängenden, glockenförmigen Blüten haben 4
Tepalen und einen kräftigen Ring von
petaloiden
Staminodien.
Die Blüte kann sehr stark von Pflanze zu Pflanze variieren, sowohl in der Farbe der Tepalen wie auch in der Farbe und Anzahl der Staminodien.
Bei einer durchaus erreichbaren Höhe von mehr als 400 cm und der Neigung mehr zu „rambeln“ als zu „klimmen“, muss ordnend eingegriffen werden, durch Aufbinden und auch durch einen leichten Schnitt im Spätwinter, wenn die Samenstände unansehnlich sind. Dies muss sehr vorsichtig geschehen, denn die Triebe von C. alpina sind sehr brüchig.